Mittwoch, 8. August 2007

08.08.2007 Tag 6 Von Andover nach Portland



Das Frühstück war OK. Die Hotelgruppe La Quinta wirbt mit ihren leckeren Pfannkuchen. Die muss man sich zwar selber machen, scheinen den Gästen aber wirklich zu schmecken. Zu soviel Action kann ich mich um 8Uhr selber noch nicht aufraffen und deshalb gibt es bei mir heute Toast mit Peanutbutter. Auch lecker.



Heute ist Uli mit schreiben dran:

Heute war frühes Aufstehen angesagt, da Frühstück in unserer Luxusherberge "La Quinta" nur bis 9.0Uhr serviert wurde. Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet gegen eine japanische Jugendreisegruppe durchgesetzt hatten, ging es wieder on the road. Es hat geregnet und war etwas kühler als gestern (25°C).

In Kennebunk Beach haben wir einen kleinen Zwischenstop zum fotografieren eingelegt. Eine kleine Bucht, recht idyllisch gelegen, wo uns die einheimischen Möwen argwöhnisch betrachtet haben.



Weiter ging es nach Portland. Mittlerweile sind wir im Staat Maine angekommen. Hier gibt es ganz viel Landschaft und die Leute verstecken sich auf großen Grundstücken, in noch größeren Häusern.

Auf der Motelsuche habe ich mich ganz von den Rabattcoupons leiten lassen :-)) Wir sind in einem "Super 8" Motel abgestiegen. Jetzt merkt Niel wie gut er bis jetzt gewohnt hat und Oma Ingrid bekommt mal das richtig finstere Motel-Feeling. Dem Typen an der Rezeption hat nur noch ein Buckel gefehlt und er hätte die Hauptrolle in "Bates Motel" spielen können. Die Zimmertür öffnet man im FBI-Style, ordentlich gegentreten und voilá, man ist drin.

Nachdem wir uns an zwei von vier Pizzen total überfressen hatten (Frank hat bei den Bestellung in amerikanischen Dimensionen gedacht: vier Wagenräder mit Käse bitte) und die Unterkunft für heute gesichert war, sind wir nach Freeport gefahren.

Lotte meinte, dass wir den landschaftlich schöneren Weg nehmen sollten und somit haben wir dann auch viel Landschaft zu sehen bekommen. Frank hatte die verwegene Idee, dass Freeport, wie der Name schon sagt, einen Hafen hat. Nach langem hin und herfahren und mehrfachem wenden, hat selbst Lotte aufgegeben. Kein Hafen, aber uups, was ist denn das? Freeport ist eine Outletstadt, was für ein Glück.

2 Stunden später haben wir auf dem Rückweg dann doch noch eine klitztekleine Stelle gefunden, an der man ans Wasser gelangen konnte, sonst ist alles privat. Ein paar Fotos und schnell weiter, bevor mich die Mosquitos auf ihre Speisekarte schreiben. Jetzt ist wieder das altbekannte Abendprogramm angesagt: abhängen und dank Frank ist noch kalte Pizza da....



jetzt wieder von Frank:

... die dann auch gleich den Weg in Ulis Bauch findet...

Ingrid nimmt die Verbote Ihre Sucht betreffend doch recht gelassen...



Bei der Ankunft in Maine haben wir am Rastplatz mit Welcome-Center gehalten. Hier noch ein paar Anmerkungen zu ein paar Dingen die mir aufgefallen sind:

Maine ist der Bundesstaat in dem die ganze Welt als Ortschaft verhanden ist. Oder ist denen früher kein neuer Name eingefallen und die Siedler vor hunderten von Jahren haben auf altbewährtes zurückgegriffen?



Gleich beim verlassen des Fahrzeugs wird einem erklärt was man als nächstes zutun hat:



Wir können bei uns zu hause ja auch des öfteren sehen, wie sich Obdachlose oder Hartz 4er ihren Unterhalt aufbessern, indem sie Pfandflaschen aus den Mülltonnen sammeln. Hier in Maine scheinen sich aber eine Menge von Menschen aus diesen Tonnen zu ernähren, weshalb sonst diese Warnung auf den hiesigen Mülltonnen? ;-)

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