wegen völligem ausgepowert sein konnte nichts geschrieben werden... Gestern von 9am bis 11pm auf den Beinen mit Subway und zu Fuss durch Manhattan...
Heute abend (also für euch morgen früh) gibt es wieder ein Bericht, jetzt muss ich wieder in die City...
Lieben Gruss die 4 Fusskranken...
so, jetzt geht es weiter...

Gestern sind wir früh aufgestanden und ohne Frühstücken in die Lexington Ave, Manhattan gefahren. Mit der Subway kommt man natürlich immer nur in die meistens mittelbare Nähe des gewünschten Ortes. So auch in diesem Fall. Wir wollten schauen, ob es das süsse Frühstückslokal "Penelope" noch gibt, in dem wir vor 4 Jahren mit Ania und Jörg 2x nett gefrühstückt haben. Hausnummer 157 ist ja auf den ersten Blick nicht so schwer zu finden. Wenn die Hausnummern aber bis vielleicht 5000 gehen wird die Sache schon komplizierter. Wir also aus der Subway raus und wir hatten Glück. 4 Blocks weiter südlich finden wir das Ramada-Hotel, unsere Herberge von 2003, und auf der anderen Strassenseite das "Penelope". Der besondere Charme bestand 2003 darin, dass sehr freundliche Mädels leckeres Frühstück auf alten Tellern und Kaffee in den verschiedensten Tassen servierte, geradeso als wäre das Geschirr beim Auszug von den Eltern mitgegeben worden. Wir wurden nur in einem Punkt enttäuscht: Sie haben neues Einheitsgeschirr, aber das Essen und das Umsorgt werden ist noch genauso wie bei unserem ersten Besuch. Hier folgt einmal wieder die Auflistung unseres Frühstücks. Da Niel die Karte hat mitgehen lassen, muss ich nicht lange in meinem alten Hirn wühlen um alle Gerichte zusammen zu bekommen.
Niel und Frank:
Eggs any Style - two farm fresh eggs any way you like e´m with toast and homemade french fries für 7,50$
Oma:
homemade bagel with cream cheese and jam
und Uli:
Three egg omelette - with your choise of three: peppers, onion, mushroom, tomato, swiss, fontina, feta, american, cheddar, bacon or ham with homemade french fries für 8,50$
es war wieder so lecker wie früher, so dass wir beschlossen haben am Donnerstag wieder hier einzukehren... Uli ist heiss auf die Buttermilk Pancakes... denn schliesslich ist auf der Karte vermerkt "all of our food is homemade with love".

Danach sind wir wirklich bis abends um 11Uhr auf den Beinen gewesen. Runter in die Broome, rauf ins Sony Center, zu Bloomingdales, in den Mega Apple Store. Dann wieder die 5th Ave rauf und runter, schnell noch einmal zur 8th Ave rüber zu B&H, Madison Square und ins Rockfeller Center. Nur unterbrochen von einigen Starbucks. Ach nee, Niel und Ich haben uns nachmittags ein Slice Pizza bei Sbarros eingeworfen. Ingrid mümmelte innerlich immer noch an ihrem Bagel, sie brauchte den ganzen Tag nichts.

Das merkte sie erst Abends als wir bei Fridays Nudeln mit Hühnerbrust essen wollten. Unsere freundliche, farbige Miss Weathergirl Tuesday bediente uns so überschäumend, dass das Essen geschätzte 2 Stunden brauchte bis es an unserem Tisch erschien. Als Tuesday bemerkte das wir immer noch nichts hatten, fiel ihr wohl ein das man eine Bestellung nicht nur aufnehmen muss, sondern dann auch weiter an die Küche leiten sollte. Sie bewegte ihre Massen Richtung Küche, slangte dabei etwas von "denen in der Küche muss ich wohl mal in den A**** treten" und kam dann mit 2 Tellern Salat mit Knobi und Parmesan, einer Brocollisuppe und einer wasweissich-Gemüsesuppe zurück. Sie knallte uns diese Sachen auf den Tisch und ehe wir anmerken konnten, dass wir diese kulinarischen Genüsse nicht geordert haben, meinte sie das wäre ein Gruss aus der Küche um uns die Wartezeit zu verkalorieren. OK, dann mal runter damit.
Kurze Zeit später kommen dann Ingrids Chicken Wings im "Traditional Style". Waren sie aber nicht, "Traditional Style" ist nämlich mit Knochen und nicht wie geliefert im neumodischen "boneless" Style. Tja, ich also Tuesday, Eltern die ihre Tochter in Deutschland "Dienstag" taufen lassen wollten, würden bestimmt Ärger mit den Behörden bekommen, rangepfiffen und sie äusserst nett darauf aufmerksam gemacht das hier etwas nicht richtig läuft. Äussert vorsichtig, weil Tuesday ein Mundwerk wie Gisela Schlüter und das Körperformat eines Hulk Hogan hat. Mit ihr als Begleitung nachts auf den Strassen von Harlem, why not? Da muss man sich keine Sorgen machen. Momentan sitze ich aber am längeren Trinkgeld-Hebel. Deshalb tauscht Sie sofort die knochenlosen Fleischbällchen gegen echte Hühnerflügel aus und Ingrid kann sich glücklich darüber hermachen.
Der Rest der Essensübergabe klappt reibungslos und Tuesday hat meine Beschwerden auch nicht übelgenommen, wie ich an dem herzlichen "ich hau Dir auf die Schulter" feststellen kann (meine Schulter schmerzt jetzt noch). Wir essen unsere Leckereien und amüsieren uns über Tuesday bei Fridays... Durch die kostenlosen Dreingaben sind wir schon nach kurzer Zeit satt und lassen uns Doggy bags schnüren. ingrid war es fast peinlich, aber wir konnten ihr glaubhaft versichern, dass das hier üblich ist. So ist also die Zwischenmahlzeit für den nächsten Mittag gesichert und Tuesday kommt zu Ihrem Tip, zumal uns dann auch noch die Drinks erlassen wurden...

Mit offenen Mund läuft Ingrid dann noch über den Time Square. Sie kann diese vielen Menschen, Lichter und Taxen gar nicht fassen und gegen 23Uhr fallen wir dann wieder in unserer Hood bei unseren Homies ein. Und glaubt mir, wir waren völlig im Ar***. Gute Nacht...
Hier noch ein paar Anmerkungen.
Wer in Deutschland die Apple Stores kennt, denkt Apple hat 20 Produkte und die werden hier sehr augenfreundlich präsentiert. Geht mal in Manhattan in einen der 2 Stores. Das ist das Paradies. Riesige, topgestylte Läden mit allen was Apple und die Zubehörhersteller zu bieten haben. Da stand ich nun, völlig eingeschüchtert von soviel Luxusgütern. und jetzt kommts... hier sollst Du alles ausprobieren, anfassen (ausser das Personal), man wird sogar expliziert aufgefordert an allem rumzufummeln. Man kann eigene Software auf die dortigen Rechner installieren, alles mögliche downloaden, stundenlang Rechner blockieren. man kann mit seinem eigenen Rechner erscheinen (überall freies WLan) und bei Problemen nimmt sich das Personal kostenfrei die Zeit und bringt alles wieder in Ordnung. Unglaublich. Man kann auch an kostenlosen Workshops und Vorträgen teilnehmen.
Und eines sage ich euch. Das Iphone ist die Macht. Wenn das Ding bei uns auf den Markt kommt, ich hole es mir sofort. ich habe im Store lange daran rumgespielt und es ist so ein Gerät, womit man den kleinen Frank richtig glücklich machen kann.
Haaaaaaaben will !!!!!!!
Ach ja, der Apple Store südlich des Central Park, direkt gegenüber dem Plaza Hotel, hat auch abends ein wenig länger auf, nämlich 24 Stunden, rund um die Uhr. Nur geil. Ouuups, ich kann nicht schlafen, geh ich eben in den Computerladen...

Am nächsten Morgen haben wir dann alle länger geschlafen (10.45 Uhr). Der über Nacht einsetzende Dauerregen tat sein übriges uns länger im Bett zu halten. Wir sind dann wieder los nach Manhattan und haben uns die Zeit mit Bummeln vertrieben. Ich bin mit Niel los und Uli mit Oma. Die beiden wollten sich bei Century21 durch die Designermodelle wühlen. Niel und ich nochmal Apple Store, Burton, Billabong, Quiksilver etc. Unsere beiden Gruppen waren als wahllos über Manhattan verstreut. Nach 3,5 Stunden gehen Niel und ich, weil wir uns aus einem Deli Abendessen mitnehmen wollen, in eben einen dieser Delis, wir kannten den Laden nicht, und treffen auf Uli und Ingrid. Es gibt hunderte dieser Läden und wir laufen uns in dieser 12 Millionen Metropole über den Weg. Irre...
So, danach geht es wieder in die Classon Ave, in unsere Wohnung, schmackofatzen und diesen Bericht schreiben und ab ins Bett. Schliesslich soll morgen das Wetter besser werden und dann wollen wir hoch hinaus...
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